Beiträge zum Stichwort ‘ Kultur ’

Austellungen zur Varusschlacht: Imperium – Konflikt – Mythos

12. Februar 2009 | Von | Kategorie: Termine

Vom 16. Mai bis 25. Oktober 2009 beleuchtet das Ausstellungsprojekt ”IMPERIUM KONFLIKT MYTHOS. 2000 Jahre Varusschlacht“ an den Originalschauplätzen Haltern am See, Kalkriese und Detmold unterschiedliche Facetten des historischen Geschehens. Imperium – Konflikt – Mythos.



Jungsteinzeitliche Bestattung nach Verwandtschaftsgrad

18. November 2008 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Die jungsteinzeitlichen Mordopfer aus dem ca. 4.600 Jahre alten Gräberfeld beim heutigen Eulau in Sachen-Anhalt wurden nach Verwandtschaftsgrad bestattet. In Eulau wurde 2005 ein jungsteinzeitliches Gräberfeld der „Schnurkeramikerkultur“ (von 2800 bis 2200 v. u. Z. in Mitteleuropa verbreitet) entdeckt, dass Reste zahlreicher Menschen, die offensichtlich ermordet wurden, enthielt. Forscher um Wolfgang Haak von der Gutenberg-Universität […]



24 populäre Irrtümer rund ums Weihnachtsfest

11. November 2008 | Von | Kategorie: Erforscht & Entdeckt

Entgegen einem weit verbreiteten Vorurteil sind Heiden nicht zwangsläufig passionierte Christenfresser (Wildschweinbraten oder gegrillte Ente schmecken sowieso besser).
Deshalb schrieb ich auch etwas über Weihnachten bzw. um sich um dieses christliche Hochfest rankenden 24 populäre Irrtümer rund ums Weihnachtsfest.
Warum das jüdische Chanukka nichts mit Weihnachten zu tun hat, wieso der Weihnachtsbaum kein alter germanischer Brauch und Väterchen Frost keine alte russische Sagenfigur ist, was dagegen spricht, dass Jesus an einem 25. Dezember geboren wurde – und vieles mehr.



Initiationsrituale

1. November 2008 | Von | Kategorie: Hain & Trommel

Initiationsrituale wie die Visionssuche werfen den Menschen ins „kalte Wasser“: um die eigenen Kräfte zu entwickeln. Dieser Weg setzt eine gewisse Bereitschaft voraus, an sich selbst zu arbeiten: negative Grundeinstellungen zu hinterfragen, „Schuld“ für erfahrenes Leid nicht mehr außen zu suchen, sondern sich selbst zu ermächtigen, das eigene Schicksal (kraft der persönlichen, im Grunde wertfreien Erfahrungen) zu gestalten: immer wieder aufs Neue. Neue Erfahrungen wagen!

Dazu kommt eine gewisse Opferbereitschaft: Man sollte bereit sein, „etwas aushalten“ zu wollen, um weiterzukommen. Der Erfolg von Visionssuchen (aber auch anderer Rituale, wie z.B. Schwitzhütten) lässt sich nicht erkaufen. Hier gilt nur die Währung der jeweiligen persönlichen Einsatzbereitschaft – und was man von sich selber gibt, gibt man den Göttern, Kräften oder dem Inneren Selbst (je nach Weltsicht); nicht dem oder der Zeremonienleiterin. […]



Des „listigen Guidos“ Erben – Die Ariosophie von den Anfängen bis zum Armanenorden

27. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Lange Zeit gehörten sie zu den unterschätzten „religiösen Sondergemeinschaften“ Deutschlands – die Armanen, selbsternannte Hüter und Retter des Heidentums, der germanischen und keltischen Traditionen, der europäischen Kultur und der weißen Rasse. Als ich die erste Fassung dieses Aufsatzes schrieb, war der Armanen-Orden (A. O.) noch ein zentraler Bestandteil der deutschen „Heidenszene“ und galt in der ohnehin nie sonderlich kritischen Esoterik-Szene als „harmlos“. Es ist zwar in den letzten Jahren etwas stiller um diesen „Orden“ geworden, aber er ist nach wie vor aktiv. Und nach wie vor nicht nur für „Neuheiden“ ein Ärgernis.

Nicht zuletzt lohnt es sich, den Armanenorden und seine Vorgeschichte etwas näher anzusehen, da er von allen rechtsextremen (Pseudo-) Heiden die Tradition der Ariosophie am „reinsten“ fortsetzt, einer Tradition, die in der deutschen Geschichte mehr als genug Schaden gestiftet hat. […]



Des „listigen Guidos“ Erben (3): Der Armanenorden

27. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Nach 1945 war „völkische Esoterik“ verständlicherweise lange Zeit tabuisiert. Eine wirkliche öffentliche Auseinandersetzung fand dennoch weder in der eifrig verdrängenden BRD noch in der von einem auf rein ökonomisch/politische Erklärungsmodelle verengten staatlichen Antifaschismus geprägten DDR statt. In den 1960er Jahren gründete Adolf Schleipfer die „Guido-von-List-Gesellschaft“ neu. Von Anfang an dabei war seine damalige Frau Sigrun […]



Der kleine Unterschied

26. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Freyja die Schöne und Odin der Schreckliche, der starke Thor und die Schicksal webenden Nornen… Das sind sie doch: die typischen Gestalten aus dem germanischen Götterhimmel? Nicht wahr? Nun jein: als typisch mögen sie gelten. Aber ob wir sie germanisch nennen dürfen – das steht in offener Frage.

Die historischen Kulturen, die wir heute als germanische bezeichnen, waren weitgehend schriftlos. Im Gegensatz zu Römern und Griechen machten sich Germanen nicht die geringste Mühe, ihre möglichen Gedanken späteren Generationen einigermaßen nachvollziehbar mitzuteilen. […]



Interessante historische Ausstellungen

16. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Termine

Ausstellung „Die Wikinger“ Historischen Museums der Pfalz in Speyer, 14.12.08 bis 12.07.09 Es gibt auch ein Rahmenprogramm mit Vorträgen. Auf einen davon möchte ich besonders hinweisen: Donnerstag, 29. Januar 2009, 19 Uhr Die Wikinger zwischen Mythos und Wirklichkeit Prof. Dr. Rudolf Simek, Bonn



Heil (1)

15. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Wenige Begriffe unserer Sprache wurden derart vergewaltigt – von seiner jahrhundertlangen Instrumentalisierung durch die kirchlichen Theokraten bis zur schließlichen Besudelung durch die NS-Deutschen. Man nehme diese Überschrift daher um großer Götter (vor allem aber aller Menschlichkeit) Willen nicht als markerschütternden Ruf, sondern stelle sich das Wort vielmehr geflüstert vor. Behutsam mit seinem tatsächlichen Sinn refilled, gibt es keinen deutlicheren Begriff für das, was es mich zu sagen drängt.



1. Die heimliche Massenreligion

15. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Wesendliches Objekt der Verehrung ist die „Natur“. Eine Wesenheit die getrennt vom Menschen gesehen wird – der Mensch mit seiner Kultur steht im Gegensatz zur Natur, ist nicht etwa Teil von ihr. Der bekannte Ausspruch: „Die Natur braucht uns nicht – aber wir brauchen die Natur“ drückt eine gemäßigte Variante dieses Denkens aus.