Beiträge zum Stichwort ‘ germanisch ’

Noch bis zum zum 21. Februar: Das Königreich der Vandalen

31. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Termine

Wer in oder bei Karlsruhe wohnt oder in Karlsruhe zu tun hat – diese Ausstellung lohnt sich: Badisches Landesmuseum Karlsruhe: Sonderausstellung „Das Königreich der Vandalen“.



Sigrid Früh: Herrin der Rauhnächte – Märchen, Brauchtum, Aberglaube

29. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Sach- und Fachbücher

„Die Rauhnächte, oder Zwölften, wie die Zeit von Weihnachten bis zum Dreikönigstag am 6. Januar auch genannt wird, ist eine Zeit der Geister und Seelen. Vielfältiges Brauchtum, Orakel, Magie und Aberglaube rankt sich um diese Tage und Nächte.
Durch die Lüfte braust die Wilde Jagd, geführt vom Wilden Jäger, dem Wode und dringt in die Häuser, wenn Türen und Fenster nicht gut verschlossen sind. Versunkene Schlösser und Schätze steigen empor, Zwerge kommen zu Besuch und müssen bewirtet werden. Fremden Tieren ist in dieser Zeit nicht zu trauen, weil die Hexen oft ihre Gestalt annehmen.
Die Zeit der Sonnwende, des Wechsels, hat die Menschheit schon immer beeindruckt und beschäftigt. Schon in vorchristlicher Zeit wurde die Wintersonnwende als Geburt der Sonne gefeiert.
Diese Tatsache nutzten die christlichen Missionare für ihr Tun. Sie feierten die Geburt Christi (der historische Jesus von Nazareth kam nicht am 24.12. zur Welt) als die auf die Erde gekommene Sonne. Diese Zeit des Wechsels war und ist eine Zeit des Kampfes des Lichts mit der Finsternis, des Guten mit dem Bösen. Und in Märchen und Sagen ist die Erlösung der verwunschenen Prinzessinnen oder das Ende der langen Suche oft nur in einer dieser besonderen Nächte möglich.“ (S. 7)

Mit dieser Einleitung beginnt Sigrid Früh ihr Buch über Märchen und Sagen, die wichtigsten Bräuche und allerhand Magie zu den zwölf heiligen Nächten, die uns schon aus altnordischen Quellen bekannt sind. So erzählt die Hervarar saga, wie anlässlich der Raunächte ein Gelübde auf den größten Eber der Herde abgelegt wurde.



Hausen wie die Vandalen? Von Wegen!

5. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Unter Kennern der spätantiken Geschichte ist es seit Jahrzehnten eine Binsenweisheit: das germanische Volk der Vandalen trägt seinen üblen Ruf zu unrecht. Eine sehr gute Richtigstellung des Mythos von den kulturunfähigen, gewaltliebenden und rücksichtslosen Barbaren gibt Zeit.de: Kultivierte Eroberer.



Auf der Suche nach der europäischen Schamanentradition

27. August 2009 | Von | Kategorie: Erforscht & Entdeckt, Ætt Feature

Versuch einer Annäherung in sechs Fragen. Von Martin Marheinecke Schamanisch oder genauer gesagt, neoschamanisch arbeitenden Europäern wird oft der Vorwurf gemacht, sie begingen kulturellen Diebstahl an traditionellen Stammeskulturen. Diesen Diebstahl würden manche neoschamanisch Arbeitende mittels der „historischen Fiktion“, es gäbe „eigene Wurzeln“ des Schamanismus in Europa, bemänteln. Ist also Neoschamanismus kultureller Diebstahl? Gibt es einen […]



5.Gibt es in Europa „echten“ Schamanismus?

27. August 2009 | Von | Kategorie: Erforscht & Entdeckt

Der kulturelle Hauptstrom Europas ist also nicht schamanistisch. Dennoch gibt es auch in Europa Kulturen, in der sich bis in die Neuzeit hinein Schamanismus, sogar solcher im „engeren Sinn“, hielt. Die bekannteste dieser Kulturen ist die der Sami, auch als „Lappen“ bekannt. Schamane der Sami mit seine großen „Zaubertrommel“ (meavrresgárri). Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert […]



6. Germanische Schamanen?

27. August 2009 | Von | Kategorie: Erforscht & Entdeckt

Es gibt Historiker und Religionswissenschaftler – und zwar nicht die schlechtesten – die unumwunden die Vorstellung, es gäbe einen „germanischen Schamanismus“ als „Gewäsch“ bezeichnen. Was nicht nur eine Reaktion angesichts der wild wuchernden Behauptungen der „Germanen-Esoterik“, vor allem ariosophischer Spielart, ist, denn es gibt tatsächlich keine Beweise dafür, dass es Schamanismus im engeren Sinne bei […]



Fränkische Siedlung in Bonn erforscht

24. August 2009 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Eine bedeutende fränkische Siedlung aus der Merowinger-Zeit (5. bis 7. Jahrhundert u. Z.) befand sich im heutigen Bonner Stadtteil Bechlinghoven. Sie lag auf der Niederterrasse des Siegtals neben dem Mühlenbach und ist der bisher größte bekannte merowingische Siedlungplatz im Rheinland. Bereits 2007 waren dort, im Zuge ärchäologischer Sondierung vor geplanten Baumaßnahmen, Siedlungsspuren entdeckt worden. Seit […]



3. Brand am Opfermoor Oberdorla

9. August 2009 | Von | Kategorie: Gjallarhorn Weblog

Dringender Verdacht auf Brandstiftung. Am 5. August 2009 brannte es zum dritten Mal in der nachgebauten Siedlung am germanischen Opfermoor Oberdorla (bei Mühlhausen / Thüringen). In der Nacht zum Mittwoch gegen halb drei Uhr, bemerkte ein Autofahrer den Feuerschein und alarmierte die Feuerwehr. Die Feuerwehren aus Oberdorla und Niederdorla konnten das „eingetiefte Grubenhaus“, das fast […]



Schleswig-Holstein: Bedeutende Funde aus der Bronze- und Eisenzeit im Zuge der A 20-Trasse gefunden

29. Juli 2009 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Archäologen des archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein fanden bei Ausgrabungen an der geplanten Trasse der Autobahn 20 neben bronzezeitlichen und eisenzeitlichen Siedlungsspuren einen gut erhaltenen Urnenfriedhof. Im Zuge der archäologischen Grabungen an der geplanten Trasse bei Bad Segeberg wurden bereits letztes Jahr Reste einer



Midsommar in Schweden

10. Juni 2009 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Die Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres, ist neben dem Julfest auch der Höhepunkt des germanischen Jahreskreises.

In den skandinavischen Ländern wird die Mittsommernacht traditionell aufwendig gefeiert. „Dank“ Ikea-Werbung ist die „schwedische Mittsommerfeier“ auch bei uns ein Begriff.
Unsere schwedische Gastautorin Inger Sveinsson berichtet, wie „midsommar“ in ihrer Heimat gefeiert wird.