Beiträge zum Stichwort ‘ germanisch ’

Früheisenzeitliche Siedlung in Schleswig-Holstein entdeckt

12. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Bei Wittenborn im Kreis Segeberg wurden die Überreste eines ungefähr 2500 Jahre alten Hauses entdeckt, außerdem Spuren eines zweiten, noch undatierten, Hauses und eines Grabens, dessen Zweck noch rätselhaft ist. Am selben Ort fanden die Archäologen außer diesen eisenzeitlichen Spuren auch Überreste eines Lagerplatzes aus der jüngeren Altsteinzeit.



Wer erleuchtet das Meer? (Teil 1)

11. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Gefragt nach meinen Göttern, komme ich ins Schwitzen: je mehr ich von ihnen erzähle, desto weniger erfährt man dabei über Asatrú. Fange ich aber damit an, muss ich soviel erklären, dass ich kaum mehr zum sog. Spirituellen komme. Ist Asatrú überhaupt spirituell? Diese Frage ist leicht zu beantworten. Aber warum sollte ich das tun? Ich […]



Wer erleuchtet das Meer? (Teil 3)

11. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Schrei um dein Leben Manch religiösem Nichtheiden gegenüber hab ich ja bereits Mühe zu erklären, dass und wieso ich meine Hohen nicht „anbete“ – genauer: welchen elementaren Unterschied ich empfinde zwischen Anbetung und Anrufung. Ich neige nicht das Haupt wie ein Missetäter (selbst wenn ich grad einer wäre oder bin), erhebe es auch nicht andächtig […]



Gut gemeinte Geschichtsmanipulation

8. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Vieles an den Runen ist heute noch rätselhaft. Rätselhaft und „dank“ völkischer Germanentümler, mehr oder weniger ariosophischer Runenesoteriker und der reichlichen Runenverwendung durch alte und neue Nazis „ideologisch belastet“. Das färbt auch auf Sachbuchautoren und Journalisten ab, die sich dieses Themas annehmen. Ein modernes Runenrätsel liegt darin, dass die Runenforschung anscheinend einerseits belegt, dass kaum […]



Müssen wir dran glauben?

7. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

In der ollen Schmähbedeutung des Spruches, insofern der ausdrückt, dass wir alle mal sterben, sicherlich. Da gibt´s soweit keinen Diskussionsbedarf. Einig darf ich mich mit allen Leserinnen und Lesern dieser Leseecke auch dahingehend wissen (glaube ich wenigstens), dass es der, dem und den Ásatrú aber meistens und vorwiegend um die Zeit vorher geht: das Leben […]



Müssen wir dran glauben? Teil II

7. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Beispiel In der langjährig gewachsenen, aber kleinen germanischen Gruppierung, der ich angehöre – der Nornirs Ætt – verabschiedeten wir uns vor einiger Zeit von der früheren Gewohnheit, unsere „Gydhias“ und „Goði“ (Goden:-) ) genannten FunktionsträgerInnen irgendwem mit Wortgetümen wie „Priester“ zu übersetzen: Es stimmte einfach zuwenig. Nach Zeiten händeringenden Erklärungs-Lavierens stellten wir endlich fest: Es […]



Goden ohne Boden (Teil 1)

3. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Von „allsherjar“ über „seidr“ bis „yggdrasil“: Was irgendwie germanisch klingt, taugt allemal zum Fleddern – oder als Nebelkerze, um der angestrebten Heiligkeit den rechten Schein zu verleihen. Oder so ähnlich. Wer will schon alles so genau wissen? Die Jünger esoterischer Germanenglauben-Prediger bestimmt nicht. Einiges spricht sogar dafür, dass es mehr Prediger als Gläubige gibt.



Goden ohne Boden (Teil 2)

3. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Tanz der Vampire Die Wanderprediger des Neuheidentums, die Jüngersammler der Kult-Eklektizisten, die paganen Petrusse der Esofischteiche – ob sie nun germanisch tümeln oder keltisch okkulteln, schamanisch trancen oder dies alles zusammenmixen, um letztlich ihren Autoritätsanspruch zu betrommeln: Sie haben Gemeinsamkeiten. Sie fordern Respekt, den sie selber nicht aufbringen. Ihr Feingefühl ist das von Planierraupen, ihre […]



Achten oder ächten – vom Umgang mit Ahnen

29. September 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Manch kritischem Zeitgenossen mag es schon so gegangen sein: Da hat man sich nun eine Ahnenreligion angelacht, mit deren Inhalten, neu und eigen herausgearbeiteten Riten und Formen man sich wunderbar identifiziert – aber ausgerechnet die Vermächtnisse der ureigenen, persönlichen Vorfahren wollen wenig oder fast gar nichts hergeben, was sich heute und von einem selber mit […]



Das Jul-Problem – Wie „heidnisch“ ist Weihnachten?

25. September 2008 | Von | Kategorie: Das Odins Auge Projekt, Odins Auge Artikel

Weihnachten ist in Deutschland auch ein politisches Problem – zumindest für Heiden, denn Jul ist ein „NS-belasteter“ Begriff.
Allerdings sind auch „ganz normale“ deutsche Weihnachtsbräuche nicht so „politisch korrekt“, wie es scheint.
Weihnachten ist keineswegs so durch und durch christlich, wie es oft heißt. Seine Wurzeln sind zumindest teilweise heidnischen Ursprungs. Allerdings gab es in der frühen Geschichte des Weihnachtsfestes noch keine germanischen Einflüsse!