Beiträge zum Stichwort ‘ germanisch ’

Das Jul-Problem – Braune Weihnachten

25. September 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Die NS-Weihnacht lehnte sich sowohl an die “traditionelle deutsche Weihnacht” als auch an nationalromantisch-(pseudo-)heidnische Vorstellungen an. Elemente der nationalsozialistische Weihnachtsideologie haben sich bis heute erhalten – auch in scheinbar unverdächtiger Weihnachtsliteratur.



Die „alten Germanen“ hatten keine Religion

22. September 2008 | Von | Kategorie: Germanisches und Kulturelles, Kultur & Weltbild

Angeregt durch die Bertelsmann-Studie zur Religiösität, die wunschgemäß 70 Prozent „religiöse“ Menschen in Deutschland ausmachte, stieß ich wieder einmal auf die grundsätzliche Fragen, was Religion eigentlich ist. Konkret: Ist Ásatrú, bzw. „nordisch-germanisches Neuheidentum“ – also die „spirituelle Richtung“, der ich (unter Anderem!) angehöre, eine Religion? Was automatisch die Frage nach sich zieht, ob die „alten […]



Wie antisemitisch ist Ásatrú?

8. September 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Heiden, vor allem solche, die es „mit den Germanen haben“, werden oft mit dem Vorwurf konfrontiert, sie seien Antisemiten. Wenn auch der Vorwurf meistens auf einer Reihe weit verbreiteter Klischees zurückzuführen ist und nicht zutrifft, bleibt die unerfreuliche Tatsache, dass es antisemitische Asutrúar („Odinisten“) gibt.

Kann es sein, dass schon die „alten Germanen“ und die „Wikinger“ fremden Kulturen im Allgemeinen und Juden im Besonderen feindlich gegenüber standen? Gab es tatsächlich einen „germanischen Stammesnationalismus“, eine originär germanische Xenophobie und eine „alte Judenfeindschaft“?
Sollte das nicht der Fall gewesen sein, stellt sich damit die Frage, wie denn der Antisemitismus in den germanischen Neopaganismus hineingeraten ist.



No future! Warum das Germanische keine Zukunft hat

23. August 2008 | Von | Kategorie: Kultur & Weltbild

Alles im Eimer? Anfall von Resignation zwischen Selbstkritik und Richtungszweifel? Oder einfach nur Weltuntergangsstimmung?

Weder noch – ja nichts von alledem! Eher sogar: ein Gegenteil! Voilá: Vorhang auf für germanische Gegenwart. Oder: für ein uns Heutigen neues, ungewohntes Verständnis von Zeit. Und: vom Sein, vom Werden, und was es soll.

Siehste – so funktionieren die sittenchristlichen Spurrillen. Was “keine Zukunft” hat, kann man abschreiben, aufgeben, lohnt nimmer? Nun – so denken wir, so haben wir es… mehr als gelernt: verinnerlicht sogar. Zutiefst. […]