Beiträge zum Stichwort ‘ biologie ’

Starben Neandertaler wegen schwachen Sozialverhaltens aus?

13. März 2013 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Sind dem Neandertaler Schwächen im Sozialverhalten zum Verhängnis geworden? Diese These vertreten Anthropologen aus Oxford und London in den „Proceedings B“ der britischen Royal Society. Sie vermuten, dass große Teile des Neandertaler-Hirns damit beschäftigt waren, den massigen Körper und ein vergleichsweise großes Sehzentrum zu kontrollieren. Für komplexere Prozesse wie das Sozialverhalten sei deshalb kaum noch […]



Lügende Affen, täuschende Raben

28. Juni 2012 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Die Fähigkeit, andere bewusst zu täuschen, galt zumindest in der abendländischen Kultur, als einzigartiges Talent des Menschen. Doch inzwischen werden immer mehr tierische Trickser überführt. Zum Beispiel der Schimpanse Santino im schwedischen Tierpark Furuvik, der sich einen Spaß daraus macht, Besucher mit Steinen zu bewerfen, der seine Wurfgeschosse so versteckt, dass sie von den Besuchern […]



Der „Schwarze Tod“ war wirklich die Pest

9. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Wissenschaft

Ob der „Schwarze Tod“, die große Pandemie von 1347 bis 1353, der wahrscheinlich ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung zum Opfer fiel, wirklich die heute als Pest bekannte Krankheit war, war bislang umstritten. Eine Reihe von Forschern bestreiten, dass es sich bei diesen Seuchen um die vom Erreger Yersinia pestis ausgelöste Krankheit handelte, vor allem, […]



Neuer Studie zufolge muss Amerika zweimal besiedelt worden sein

15. Juni 2010 | Von | Kategorie: Wissenschaft

In einer neuen Studie hat ein Team internationaler Wissenschaftler die Skelettformen von frühen Amerikanern verglichen und verschiedene Erklärungen für die beträchtlichen anatomischen Unterschiede zwischen prähistorischen und heutigen amerikanischen Ureinwohnern geprüft. Prof. Katerina Harvati vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen hat die Untersuchungen zusammen mit Prof. Mark Hubbe von […]



Happy Birthday, Mr. Darwin!

12. Februar 2009 | Von | Kategorie: Gjallarhorn Weblog, Ætt Feature

Heute, am 12. Februar 2009 jährt sich der Geburtstag des wohl bedeutendsten Biologen aller Zeiten zum 200. Mal: Charles Darwin.
Es ist außerdem fast 150 Jahre her, dass Darwin seine revolutionäre Theorie einer breiten Öffentlichkeit vorstellte: der erste Band von „On the origin of species by means of natural selection“ (Über die Entstehung der Arten durch natürliche Auslese) erschien im November 1859.

Obwohl Darwins Grundannahmen seitdem immer wieder bestätigt wurden, dauert der Meinungskrieg um die Evolution seither an. Auf eine einfache Formel gebracht, sieht es so aus, als ob vielen religiösen Menschen die Evolution irgendwie nicht passt.

Nun ist Ásatrú, jedenfalls im Verständnis der Nornirs Æt, zwar keine Religion, aber wird gern, wie andere Formen des Heidentums auch, als „naturreligös“ bezeichnet.
Wie halten es Ásatrú also mit dem Darwinschen Evolutionsmodell?



Des „listigen Guidos“ Erben – Die Ariosophie von den Anfängen bis zum Armanenorden

27. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Lange Zeit gehörten sie zu den unterschätzten „religiösen Sondergemeinschaften“ Deutschlands – die Armanen, selbsternannte Hüter und Retter des Heidentums, der germanischen und keltischen Traditionen, der europäischen Kultur und der weißen Rasse. Als ich die erste Fassung dieses Aufsatzes schrieb, war der Armanen-Orden (A. O.) noch ein zentraler Bestandteil der deutschen „Heidenszene“ und galt in der ohnehin nie sonderlich kritischen Esoterik-Szene als „harmlos“. Es ist zwar in den letzten Jahren etwas stiller um diesen „Orden“ geworden, aber er ist nach wie vor aktiv. Und nach wie vor nicht nur für „Neuheiden“ ein Ärgernis.

Nicht zuletzt lohnt es sich, den Armanenorden und seine Vorgeschichte etwas näher anzusehen, da er von allen rechtsextremen (Pseudo-) Heiden die Tradition der Ariosophie am „reinsten“ fortsetzt, einer Tradition, die in der deutschen Geschichte mehr als genug Schaden gestiftet hat. […]



„Menschenrassen gibt es nicht!“

24. August 2008 | Von | Kategorie: Odins Auge Artikel

Bringen die Ergebnisse der Genforschung das Ende des Rassismus? Nur etwa 0,01 Prozent unserer Gene bestimmen unsere äußere Erscheinung, Wanderbewegungen führten immer wieder zu Vermischungen des menschlichen Genpools, so dass von „reiner Rasse“ bei keinem Menschen die Rede sein kann.
Da aber Menschenrassen soziale Konzepte sind, und keine biologischen, kann mit den Methoden der Genetik der Rassismus nicht „abgeschafft“ werden. Hinzu kommt, dass es „moderne“ rassistische Konzepte gibt, die auf den herkömmlichen Rassebegriff (scheinbar) verzichten.